Gemeinschaftliches
WohnenDie Wohnheime des Erzbistums Freiburg sind nicht nur deshalb ein Beitrag zum sozialen Bereich der StudentInnen, weil sie preisgünstig einen Wohnheimplatz anbieten, sondern vor allem deshalb, weil mit dem Wohnen ein vielfältiges Miteinanderleben angeboten wird.
Diese Wohnheime zeichnen sich dadurch aus, daß sie eine verantwortliche Heimleitung haben, daß sie durch ausreichendes Personal betreut werden, und daß sie durch ein Semesterprogramm das Miteinanderleben der StudentInnen fördern.
Sie wollen keine Studentenhotels sein, in denen bloß Zimmer vermietet werden, in denen der Anonymität und Isolation Vorschub geleistet wird, und wo selten ein Rahmen für Begegnung und Kommunikation bleibt.
Sie wollen durch das bewußte Leben in der Gemeinschaft vieler, durch vielfache interfakultative und interkulturelle Beziehungen zur Bewältigung des Studiums beitragen. Hierbei entsteht eine sinnvolle Vernetzung von Studium und Freizeit.
Durch die gemeinschaftlichen Erfahrungen in unseren Wohnheimen möcgten wir gegen den Trend der Vereinzelung und des Konkurrenzverhaltens ein deutliches Zeichen setzen. Oftmals erfahren Sie während des Studiums den harten und rücksichtslosen Umgang von Professoren und MitstudentInnen, der die eigene Unzufriedenheit wachsen läßt. Gegen diesen Frust, daß alles so sein muß, verstehen wir Studentenwohnheime uns als bunte Punkte in einem manchmal grauen Studienalltag.
Unser Angebot soll ein freies sein: frei von Zwang, mitmachen zu müssen, frei von feindseligen Leistungsdruck und frei von unmittelbarer Verwertbarkeit für Studium und Berufserfolg.
Ein freies Angebot soll aber zugleich auch befreiend sein:
Ein freies Angebot ist aber auch immer konstruktiv:
In den Wohngemeinschaften unserer Heime können Sie lernen, daß auch die unterschiedlichsten Menschen miteinander leben können, wenn Rücksicht und Verständnis das Verhalten bestimmen.
In den Wohngemeinschaften bietet sich Ihnen die Möglichkeit zu verstehen, wie sehr eine gute Gemeinschaft von der individuellen Eigenart der Mitglieder lebt und wie sehr Ihr individueller Wert Gemeinschaft und Mitmenschlichkeit braucht, um sich zeigen bzw. akzentuieren zu können.
Deshalb gilt es, die Rechte des Einzelnen zu wahren, wie es gilt, die Möglichkeiten und Chancen der Gemeinschaft zu stützen und zu entwickeln. Bewußt wollen wir auf diese zwei Grundgegebenheiten jeder menschlichen Gesellschaft achten.
Diese Achtsamkeit bedeutet, daß das Leben in unseren Wohnheimen nicht von ideologischer Enge, von Forderungskatalogen und Regelwerken bestimmt ist, sondern, wo möglich und nötig, von der gemeinsamen Bewältigung individueller wie gemeinschaftlicher Probleme im Geist der Freiheit eines Christenmenschen.
Unsere Heime bieten daher ein vielfältiges Kommunikationsprogramm, das Ihnen ermöglicht, sich nicht nur sozial zu engagieren und mit bestimmten Fragen auseinanderzusetzen, sondern sich selbst und Ihre Fähigkeiten einzubringen und mitzuwirken,
Wenn Sie sich also in den enger werdenden Rastern der Hochschule eine Chance geben wollen, dann sollten Sie prüfen, ob es sich nicht lohnt, sich bei unseren Wohnheimen zu bewerben.